So geht Fasching
Der „Wilde Westen“ feiert sich in Lochham

4.2.12

Dass der Münchner Westen, vor allem im Würmtaler Vorort Lochham, schon immer etwas „wilder“ war als der Rest der Landeshauptstadt musste eigentlich nicht mehr bewiesen werden. Die Theatermacher der LLBB halten es dennoch für nötig dieses nochmal zu unterstreichen. Faschingsbälle wie die „Saloonparty“ und der „Wuide West`n“, sowie der dazu passende Kinderball sollten es in diesem Jahr beweisen.
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Der Beweis ist vollauf gelungen, in prächtiger Wild-West-Faschingskulisse, wieder gezaubert von Siegi Lorenz, fühlen sie sich Alle wohl: Ob Indianerhäuptlinge und ihre Squaws, Sheriffs oder sogar Undertaker. Viele haben sich, wie bei LLBB-Bällen üblich, mottogerecht verkleidet und bringen so das passende Lebensgefühl der Zeit von Jesse James und Wyatt Earp in den Ballsaal.
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Die Showbands „Apollos“ und “Take Five“ blasen mit ihrem heissen Sound die Eisblumen von den Fenstern. Ob Country oder Elvis, Disco oder Bayrisch sie verstehen es mit der richtigen Mischung auch die Beine des letzten Tanzmuffels zu elektrisieren. OK, Songs wie über den „Sommer in der Stadt“ passen nicht ganz so gut zur derzeit herrschenden Eiseskälte, doch „Wir fahren mit dem Bob“ gleicht dies sofort wieder hundertprozentig aus.
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Mehr ins moderne Nordamerika führt die diesjährige Tanzshow von „Fun Unlimited“ unter dem Titel „TOP GUN, On the Wings of Love“. Großartige Choreografie paart sich hier mit wunderbaren Kostümen und akrobatischen Tanz- und Flugkünsten zu einem Auftritt der Sonderklasse. Das Germeringer Prinzenpaar dankt im Namen der Faschingsmacher den Mitgliedern Siegi Lorenz, Renate Frank, Walter Giltner und Michael Hofmann mit Orden für ihr Engagement.
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Die Lochhamer wären ja keine Bühnenprofis, würden sie nicht auch noch für Showtime sorgen. Bully Herbigs „Schuh des Manitu“ feiert fröhliche Urständ in der von Stefan Gruber konzipierten Gaudi. Wir feiern Wiedersehen mit dem Ranger, Winnetouch, Santa Maria, Abahachi und allen Anderen aus dem Kultfilm. Der „Superperforater“ bringt den Saal zum Kochen und den Akteuren viel Beifall ein.

Er stimmt wieder einmal, der Faschingscocktail, den Gisela Fuchs mit ihren fleissigen Mitstreitern angerührt hat. Tolle Ausstattung, Super -Musik, mitreissende Showacts - eingebettet in ein günstiges Preisniveau. So geht Fasching!

hs


Wir gratulieren

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Ein beinahe echtes „Christkindl“ feierte am 25.12.2011 den neunzigsten Geburtstag.

Annemarie Köhler, der LLBB über Jahrzehnte sehr verbunden, freute sich über den Besuch der beiden Vorstände und vieler Theaterfreunde an ihrem Jubeltag.

Eine LLBB-Familie, die vom ehemaligen Bühnenbildner Günther bis zu den schauspielernden Enkeln, stets präsent war und ist im Lochhamer Theatergeschehen.

Stets etwas im Hintergrund, mit Rat und Tat immer zur Seite stehend, mit echt bajuwarischem Humor gesegnet ist das „Annamierl“, wie sie häufig genannt wird, ein Urgestein der Bühne.

Wir hoffen, dies bleibt noch lange so und wünschen Glück und Gesundheit!

hs


Walter Wüster verstorben

Wuester Walter


Unser langjähriges Mitglied ist am 11.12.11 im Alter von 75 Jahren verstorben. Walter war seit 1978 Mitglied der LLBB und viele Jahre als Kassenprüfer für den Verein tätig. Er war dem Verein stets eng verbunden. Er unterstützte das Vereinsleben nach Kräften, besonders auch die Öffentlichkeitsarbeit in seiner Eigenschaft als Gräfelfinger Geschäftsmann und Gemeinderat. 

Wüster fertigte schon früh erste Filmdokumente über das Wirken der LLBB an. Vor allem durch sein engagiertes Wirken als langjähriges Gemeinderatsmitglied unterstützte er das Gräfelfinger und Lochhamer Vereinsleben, besonders auch unseren Theaterverein.

Wir werden uns stets dankbar und gerne an ihn erinnern.  

Innehalten zum Jahresschluss
Fröhlich-Besinnliche Feier beendet das Theaterjahr 2011

3.12.2011
Wie in jedem Jahr lud die Vorstandschaft der LLBB seine Mitglieder zu einer Jahresschlussfeier in die von der Wirtsfamilie Langemann weihnachtlich-festlich geschmückte Vereinsgaststätte „Pschorrhof“. Rückschau halten, Durchatmen und heiteres Beisammensein lautete die Devise dieser Veranstaltung.

Vorstand Gerhard Fuchs ging in seiner Rede auf die Aktivitäten des Jahres ein, dankte mit kleinen Präsenten den Organisatoren und gedachte der verstorbenen Mitglieder Brigitte Gruber und Josef Romeder. Er hob in diesem Jahr besonders das Wirtsehepaar Antje und Oliver Langemann hervor, die es immer wieder fertigbringen den Ansturm der Theaterleute und Gäste nach der Vorstellung zu bewerkstelligen. Mit einem Ausblick auf das 2012 und den Wünschen der Vereinsführung für ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr schloss Fuchs seine Ausführungen.

Mit großer Freude wurden die Neumitglieder Theresa Schönhofer und Sebastian Wlodarczyk im Kreise der LLBB willkommen geheißen. Es galt aber auch langjährige Mitglieder, die sich durch ausdauernde besondere Leistungen hervorgetan haben, zu ehren.
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So erhielt Stefan Gruber für seine umfangreiche Tätigkeit auf vielen Gebieten das silberne Vereinsabzeichen und zwei vorbildlich agierende Mitglieder sogar die goldene LLBB-Nadel. Alfons Fischer, seines Zeichens jahrzehntelang für den guten Ton, aber auch für viele andere Aktivitäten zuständig und Dr. Rudolf Böhm, der in erster Linie für das wunderbare Frühjahrssingen Verantwortung trägt, wurden unter großen Beifall besonders geehrt.

 Mit der Untermalung des Abends durch Hans Stuffer und die Volksmusikgruppe der Jugendmusikschule Gräfelfing sorgten die beiden Organisatorinnen Rita Böhm und Marion Appelmann für die wunderbar besinnlich-fröhliche Grundstimmung, in die drei Geschichtenerzähler  mit ihren heiteren weihnachtlichen Begebenheiten gut passten. Während Alfons Fischer über eine „Oh, du fröhlicheVereinsweihnacht“, die allerdings mit der LLBB gar nichts zu tun hatte, wie Fischer vorher bemerkte, las berichtete Ernst Pritschet in seiner Geschichte von den drei Bayern und ihrem Freund, dem Türken, den sie der Einfachheit halber „Schorsch“ nannten. Beate Kroha gab dann noch die wundersamen Erlebnisse des Bepperl bei seiner ersten Christmette zum Besten 
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Wenn die Hände so manches Theaterfreundes leicht ins Schwitzen kommen und manch ängstlicher Blick zur Tür geht, dann ist es Zeit für den Höhepunkt jeder Jahresabschlussfeier. Der Nikolaus, diesmal sogar in zauberhafter Engelsbegleitung, schlägt sein goldenes Buch auf und so Mancher wurde gerufen, um sich seine Verfehlungen in humorvoller Weise vorhalten zu lassen. Da ist dann die Rede von Navigations-Problemen, Spülmaschinenoperationen, Barhockerabstürzen oder gar Szenenauslassern auf den Theaterbrettern. Die Frage, ob man sich mit 35 Jahren in der Diskothek ansprechen lassen sollte, um dann auch noch sein Alter preiszugeben bzw. gebrannte Mandeln von der Wiesn einfach auf wundersame Weise verschwinden zu lassen, konnte jedoch auch St. Nikolaus, der von Kurt Mory wieder pointensicher verkörpert wurde, nicht klären. Viele Geschichtchen und heitere Begebenheiten legte der heilige Mann den Gästen noch ans Herz bevor er sich für ein Jahr wieder in seine himmlischen Gefilde zurückzog.

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Nostalgische Gefühle an Kindergarten- oder die berühmt-berüchtigten Christbaumversteigerungs-Zeiten der Sechzigerjahre kamen auf, als die Veranstalter beim „Wichteln“ die Verlosung der von den Gästen mitgebrachten Weihnachtspäckchen vornahmen. Freude, Überraschung und manchmal auch Entsetzen beim Auspacken der Geschenke sorgte für viel Gesprächsstoff.

Gemütliches Zusammenhocken bei interessanten Gesprächen und so manchem guten Glaserl schloss den Abend, bevor es wieder hinausging in eine diesmal leider überhaupt nicht vorweihnachtliche Samstagnacht. Doch eine kleine winterliche Weihnachtsstimmung trug man vielleicht doch mit nachhause.
hs

Spannende Einblicke
Besuch der Bayerischen Staatsoper am LLBB-Info-Tag


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Wie es hinter dem Vorhang und den Kulissen ihres kleinen Theaters im Pfarrheim von St. Johannes aussieht, das wissen die Lochhamer Theaterfreunde gut genug. Doch wie präsentiert sich ein Theater der ganz großen Kategorie, mal von der Rückseite her?

Um mehr über die Menschen und die Technik, die den Spielbetrieb am Laufen halten, zu erfahren, begaben sich die LLBB-ler ins Herz der Münchner Stadt und besuchten an einem Sonntag-Nachmittag die Bayerische Staatsoper, die zu den fünf renommiertesten Opernhäuser der Welt zählt.

Zwei Führer vermittelten Hintergrund-Informationen über die Geschichte des Hauses und die vielfältigen Berufe im Bereich der Oper und des Balletts. Neben den öffentlichen Räumen, wie Königssaal und Zuschauerraum hatten die Lochhamer auch das Vergnügen einmal in der Königsloge zu sitzen. Spannend wurde es dann hinter der Bühne. Die Größe, die technische Ausstattung und Variationsmöglichkeiten ließen immer wieder Staunen aufkommen. Die Führer gaben auch gerne amüsante oder auch tragische Internas zum Besten und so war die vorgesehene Stunde natürlich viel zu schnell vorbei.
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Doch ein absoluter Höhepunkt sollte noch folgen. Frau Dr. Claudia Küster, Leiterin des künstlerischen Betriebsbüros, stellte sich gerne der Diskussion mit den Teilnehmern. Da ging es dann querbeet durchs Theaterleben. Von „Wie souffliert man einem Opernsänger?“ bis „Wie schaffen Sie Ersatz herbei, wenn der Hauptdarsteller plötzlich ausfällt?“ gingen die Fragen an Frau Dr. Küster. Geduldig, routiniert und humorvoll stellte sie sich den Interessen der Lochhamer. Ob es um den Umgang mit „Macken“ der Stars oder rein technische Vorgänge ging, zu allem konnte man einen speziellen Einblick in die Welt der Oper erhalten.

Beim abschließenden gemütlichen Beisammensein im „Münchner Zimmer“ des Hofbräuhauses wurden die Informationen und Erfahrungen noch ausgiebig diskutiert und der interessante Tag zwischen Kultur und Genuss in fröhlicher Runde abgeschlossen. Bei manchem Teilnehmer führte der Heimweg „zufällig“ noch durch den Münchner Christkindl-Markt und so kam auch noch ein wenig Weihnachtsstimmung an diesem ersten Adventssonntag auf.

hs

 

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Josef Romeder verstorben


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Am 16.11.2011 mussten wir unser langjähriges Mitglied leider zu Grabe tragen. Er ist am 10.11.2011 einer heimtückischen Krankheit erlegen .Josef war ein Mann der ersten Stunde und stand bereits in den Jahren 1969 bis einschließlich 1976 in Stücken wie „Der verkaufte Großvater“ , „Der Schlawiner“, „Thomas auf der Himmelsleiter“ sowie vielen anderen Stücken an vorderster Front auf der Bühne. Bis zuletzt war er dem Verein eng verbunden und gerne auch im Rahmen seiner beruflichen und gesundheitlichen Möglichkeiten zu Diensten bereit.

Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und der Familie.
Wir werden uns immer gerne an ihn erinnern. 


Rund um die bayerische Kultkugel
Herbstpremiere mit „Knödelg`schichten“

6.11.11
Wir haben uns ja daran gewöhnt und genießen sie fast täglich, die herrlichen Speisebeilagen wie Pasta und Spätzle. Doch, seien wir mal ehrlich, es geht doch nichts über einen handgedrehten Knödel, ob Kartoffel oder Semmel ganz egal. Wie wunderbar lassen sich die bayerischen Spezialitäten zu einem Gesamtgenuss verbinden und wie gabelt sich Sauce besser auf als mit einem dieser Rundlinge.

Dass man mit der edlen Speise auch ziemlichen Unfug treiben kann erzählt die LLBB in ihrem Herbststück. Theo Solleder, ein gefragter bayerischer Autor, hat das Menue zubereitet und die Lochhamer servieren es mit viel Liebe und Engagement. Ein Stück, das in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts im gutbürgerlichen Milieu des Bürgermeisterhaushaltes Brenninger spielt. Diese heile Welt wird plötzlich durch ein feiges Attentat aus den Fugen gebracht und der Herr Bürgermeister ist ganz schnell mittendrinn. Wenn auch vorerst gerettet „im guadn Zeig von der verstorbenen Schwester“, macht Alois Brenninger vorwiegend einen sehr kläglichen Eindruck und kommt damit automatisch in den Fokus des Verbrechens.

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Simmerl und Hirneis, raffinierter Nachtwächter und forscher Gemeindepolizist, ermitteln akribisch und kommen letztendlich doch zu keinem raschen Ergebnis. Es ist ja auch zu dumm, dass mehrere Personen „Sitzprobleme“ haben und als Täter infrage kommen. Die ziemlich resolute Haushälterin Zenta und die etwas überreife und verliebte Witwe Anna kümmern sich um den arg blessierten Herrn Bürgermeister, steuern aber auch die Liebesdinge zwischen dem „Trauminet-Bader“ Wastl und seiner angebeteten Bürgermeisterstochter Klara. Eine turbulente Verwechslungskomödie steuert letztendlich einer unerwarteten Lösung zu. Ob der „g`spinnerte Franzos“ Jean, seines Zeichens Kammerdiener ihrer Durchlaucht Herzogin Elvira, zur Aufklärung des Falles beitragen kann bleibt bis zum Schluss ungeklärt.

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Heiteres Vergnügen in besonderem Ambiente, leise aber auch knallige Töne und praktische Lebensweisheiten, wie Zentas „Lieber einen Wachtmeister im Bett, als einen Bader als Buidl am Nachtkastl“ begleiten die Zuschauer der Premierenveranstaltung unter den Klängen der „Stockdorfer Blasmusik“ und mit einem Premierengeschenk unterm Arm hinaus in die Novembernacht.

Ach so, sie wollten wissen, welches Geschenk! Was wohl? Natürlich ein Packerl Kartoffelknödel mit der Aufforderung doch zuhause mal seine eigenen „Knödelg`schichten“ zu probieren. 
hs

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Bowlingfieber packte die LLBB!
Ein Jugendausflug der anderen Art

02.11.11
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Bei einem Jugendausflug verstehen die meisten Leute einen Ausflug für 14 – 21 Jährige…. Nicht bei dem „Jugend Move Trip“ der LLBB, der am 23. Oktober stattfand!

Hier bezieht man auch die junggebliebenen sowie die sportlichen Mitglieder mit ein.
Diese Idee hatte unsere Theater-Kartenfee Marion Appelmann, und entführte die Teilnehmer in die fantastische Welt des Bowling im „Hollywood Super Bowling“ in Forstenried.
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Die rund 25 Teilnehmer, davon 21 Bowlingspieler, belegten 4 Bowlingbahnen und für jeden Spieler gab es 1 Paar Bowlingschuhe.

Die Verpflegung durfte natürlich, wie bei jedem LLBB Ausflug, nicht fehlen, und das hat sie auch nicht. Denn auf unsere Bowlingbegeisterten warteten schon 4 „Mexican Towers“ die reichhaltig an mexikanischem Essen waren, sowie 4 Party Pizzen mit verschiedenen Belägen.

2 Stunden lang rollten die Bowlingkugeln, die Bowlingbildschirme hatten für jede Art von Treffer/Nichttreffer eine passende Animation bereit und die Freude unserer LLBB‘ler war grenzenlos.

Dieser Jugendausflug der etwas anderen Art entfachte große Begeisterung bei den Teilnehmern, deshalb steht einer baldigen Wiederholung mit Sicherheit nichts im Weg.

Tanja Appelmann


Feurig scharfes Frühjahrsstück
LLBB feiert Premiere mit „A lästig`s Wimmerl

 

9.4.11
Ein wunderbares und ungebundenes Leben führt der Journalist Siggi Vieweg (Walter Giltner) seit der Scheidung in seiner chaotischen Junggesellenbude bis, ja bis plötzlich seine leibliche Tochter Nadja (Teresa Schönhofer) auftaucht und den Siggi, seinen Haushalt und die
verschiedenen Beziehungen (Tanja Böhm, Alexandra Mory-Köhler) kräftig durcheinander wirbelt. Nichts ist so wie vorher, denn das „lästige Wimmerl" will eigentlich immer „alles nur recht machen" hat aber natürlich dabei schon einen Hintergedanken.
 

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Nachdem sie sich bei ihrem Vater eingenistet und die verschiedenen Liebschaften endgültig vertrieben hat, taucht plötzlich Mutter Ute (Beate Kroha), Siggis Geschiedene auf. Nun wird es erst recht dramatisch, denn der arme Mann sieht sich plötzlich mit zwei listigen Gegenspielerinnen konfrontiert, wobei ihm sein bester Freund Fritz (Michael Schlembach) nun wirklich auch keine Hilfe ist. Als sogar Nadjas Verehrer Manuel (Lukas Kroha) dieses böse Spiel mitspielt, ist es um Siggis Freiheit geschehen.

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Feurig scharf geht es in den Endspurt, denn der Kochkurs von Mama Ute hat doch nicht den gewünschten Erfolg gezeigt und so wird ein „Mexikanisches Pfeffersteak" schließlich zum Friedensstifter und dem Happy End steht nichts im Wege.
 

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Ein fröhliches Frühlingsmenü hat das LLBB-Regieteam (Ernst Pritschet, Tanja Böhm, Stefan Gruber) angerichtet, das die Premierengäste mit Genuss verspeisten. Eine junge Truppe steht auf den Brettern, der Ausblick in die Lochhamer Theaterzukunft könnte nicht rosiger sein. Dazu das Stück eines Autors, den man schon beinahe mit Fug und Recht Hausautor der Lochhamer Theatermacher nennen könnte, denn Walter G. Pfaus zeichnet bereits zum fünften Male für die Geschichte einer LLBB-Aufführung verantwortlich.


Humor und Frohsinn, umrahmende Volksmusik und Pausenschmankerl an der Theke –
Markenzeichen der LLBB! So muss und so wird es bleiben.

hs 


Wir gratulieren

unserem Hausherrn, Herrn Pfarrer Rintelen zum

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80. Geburtstag

und bedanken uns für die jahrzehntelange verständnisvolle Zusammenarbeit zwischen Pfarrei und Theaterverein.

Wir wünschen weiterhin gute Gesundheit und viel Freude an unseren Veranstaltungen


Drei Stunden Lochhamer Frühling
Dreißigstes Frühjahrssingen der LLBB


20.3.11
Ein blumengeschmückter bis auf den letzten Platz besetzter Pfarrsaal und ein froh gestimmtes Publikum bildeten den Rahmen für diese Lochhamer Traditionsveranstaltung. Dazu hervorragende Sänger und Musikanten, sowie ein gut gelaunter Sprecher als Mittelpunkt, das waren die weiteren Zutaten.
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Bereits ab 18 Uhr strömten die Gäste in den Saal, um sich bereits im Vorfeld des Vergnügens vom fleißigen LLBB-Serviceteam mit Getränken und allerlei Schmankerln verwöhnen zu lassen.
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Die Schlechinger Alphornbläser riefen zum Start und Veranstaltungsleiter Rudi Böhm begrüßte in launiger Rede die Gäste. „Die langen Dinger da sind Alphörner“ klärte er zum Gaudium der Volksmusikfreunde auf und gratulierte dabei gleich dem Hausherrn Herrn Pfarrer Rintelen zum 80. Geburtstag und allen „Sepperln“ zum Namenstag
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Dann jedoch lud Turmschreiber Gustl Bauer ein, doch gemeinsam „den Winter zum Teifi z`haun“ und philosophierte über bayerische Schmankerl unter dem Motto „Leberkäs statt Wellness“. Man sieht es ihm schon an, dass er so mancher kulinarischer Verführung nicht wiederstehen kann und servierte ihm dann auch rechtzeitig eine Portion Apfelstrudel mit Vanillesauce auf die Bühne.

„Mia kemman vom Gebirg“ stellte sich der Alt-Mittenwalder Vierklang vor und begeisterte das Publikum mit Viergesang, sich selbst begleitend mit Zither, Ziach, Gitarre und Bass.
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Zwei hübsche Dirndl und ein gestandenes Mannsbild ergeben den Dreiwinkl-G`sang, der sich sofort in die Herzen der Gäste sang und jodelte.
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Gar nicht so recht über seine Haushamer-Lippen wollten dem Gustl die Titel der feurigen südamerikanischen Titel von Nora Sander gehen. Die bekannte Konzertharfinistin stellte einige Eigenkompositionen vor und brachte dadurch neue Farbe in den sowieso schon sehr bunten Frühlingsabend.

„Er wäre halt so gerne mal ein Hund“ meinte zwischendurch Bauer und erntete manch zustimmendes Nicken bei den Zuhöreren, als er die Vorteile dieser Metamorphose präsentierte. Dann erzählte er aus seiner Heimat, vom Bergwerk, den bayerischen Kommunisten und dem Pfarrer Specht. Im Kaffeehaus von ihm belauscht: Drei Witwen, die sich über die verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten ihrer Verflossenen austauschten und zur Erkenntnis kamen, „dass man die Asche auf keinen Fall als Winterstreugut verwenden solle, denn dann trage man IHN ja wieder ins Haus“.

Der Böhm Rudi rief dann zum gemeinsamen Jodeln auf und der Saal folgte ihm sofort stimmgewaltig mit dem „Alperer“. Eine weitere Überraschung des so abwechslungsreichen Abends.
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P1012219_290x420Für die kräftigeren Töne der Veranstaltung sorgten die Musikanten der Frasdorfer Tanzlmusi, die mit Schwung den offiziellen Teil beendeten. Dass die Zugaben nicht ausbleiben konnten war selbstverständlich und so kam noch einmal andächtige Stimmung auf, als der „Vierklang““ das Publikum mit dem sehr selten und nur zu besonderen Anlässen präsentierten „Mittenwalder Tagansingen“ in die Nacht entließ.
Eine des Jubiläums würdige Veranstaltung ging zu Ende, die Autoscheiben mussten freigekratzt werden, doch der nächste Morgen stellte sich als wirklich erster schöner Frühlingstag vor. Also, es hilft doch, das „Lochhamer Frühjahrsg`sangl“.
hs (alle Fotos J. Schmick)   


Wenn in Lochham die Karten glühen . . .

    12.3.11
    . . . dann müssen es nicht zwangsläufig, wie man eigentlich denken könnte, die Theaterkarten sein. An diesem Samstag-Nachmittag waren es die Ober, Unter und das Drumherum, denn die Theaterfreunde trafen sich zu einem zünftigen Schafkopfrennen. Natürlich hatten die beiden Organisatorinnen Marion Appelmann und Tanja Böhm auch Gäste zum Karteln um Punkte und Preise geladen. An sieben Tischen bemühten sich 28 Damen und Herren um das beste Blatt und die mveisten „Augen", um Solo und Wenz, um Schneiderfrei und Sieg.
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    Peter Sickinger hatte die Karten gestiftet, Olli Langemann einen riesigen Schweinekopf als Preis für den Vorletzten des Wettbewerbes. Für alle Teilnehmer waren hübsch verpackte Preise da, während die drei Sieger kleine Fresskörbe mit nachhause nehmen konnten.
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    Es brachte viel Spaß, ob mit guten oder auch schlechten Karten. Der Stimmung konnte auch das mieseste Blatt keinen Abbruch tun. Besonders als die Veranstalter dann zur Siegereh-rung riefen und sich jeder Kartler aus dem reich gedeckten Gabentisch etwas aussuchen durfte.
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    Natürlich gab es auch drei Gewinner des „Rennnachmittags", wobei die LLBB-ler, großzügig wie sie immer sind, den Gästen gerne den Vortritt überließen. Klaus Scheibner jun. war mit sensationellen 66 Punkten unbestritten der Sieger, vor Erwin Held und Klaus Scheibner sen. Peter Köstler nahm als Vorletzter den Schweinekopf mit, und hat damit die Theaterfreunde unter großem Gelächter und viel Beifall gut vertreten.
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    Marion und Tanja hatten eine Idee, setzten diese professionell um und werden um gelegentliche Wiederholungen vermutlich nicht herumkommen. Das hat man dann davon! Aber man hat es sicher gerne.
    hs


Ein köstlicher Faschingscocktail
Zünftige Ritterspiele bei der LLBB


    5.3.2011
    Die Zutaten müssen stimmen: Wunderbare Saaldekoration, fantasievolle Kostüme, fetzige Stimmungsmusik, begeisternde Showeinlagen und zivile Preise. Dann schmeckt er, der Cocktail, der sich in Bayern „Fasching" nennt.
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    Gemixt wurde das Getränk auch in diesem Jahr wieder vom LLBB-Faschingsteam unter ihrer bewährten Chefin Gisela Fuchs. Kredenzt im Rittersaal von St. Johannes in Siegi Lorenz farbenfroher Dekoration. Und serviert von den engagierten Mitgliedern der Lochhamer Theatermacher.
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    Eine „Nacht auf Burg Gruselstein" eröffnete die diesjährige Saison und lockte viele Geister, Burgherren und Edelfräuleins aufs von der Showband „Apollos" stimmungsvoll versorgten Tanzparkett. Verschnaufpausen gab es nur bei der Einlage der Showtanzgruppe „Fun Unlimited" mit ihrem Programm „King and Queen", einer Hommage an Michael Jackson und die Popgruppe „Queen". Kurz vor den Mitternachts-Weißwürsten tanzten, trippelten und sprangen sich dann noch die LLBB-Männer vom „Burgblüten-Ballett" in die Herzen der Ballbesucher.
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    Ein Faschingshighlight für alle Zwergerl aus dem Würmtal und Umgebung ist der LLBB-Kinderball. Der Saal platzte wieder einmal aus allen Nähten, denn bei freiem Eintritt und den bekannt familienfreundlichen Verzehrpreisen konnten der Faschingsnachwuchs gar nicht genug kriegen von Tanz und lustigen Spielen auf dem Parkett. Stefan und Florian an den Schiebereglern der Disco, Klara mit den LLBB -Helfern war „Spieltante" und die Kindergarde von „Fun Unlimited" sorgte für den nötigen Showeffekt.
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    Abschluss und erneuter Höhepunkt der Saison waren die „Lochhamer Ritterspiele". Herrlich kostümiert, fast ausschließlich dem Motto folgend, wurde es auf der Tanzfläche wieder richtig eng. Die Oktoberfest- und Partyband „Take Five" sorgte fürs Zucken in den Beinen und Stimmung an den Tischen. Da wurde geschwoft, geschunkelt und sogar Bobgefahren, was das Zeug hielt. So manche spontane Polonaise zog sich durch die Ritterburg und der Bartresen hinter der Bühne war wieder dicht umlagert. Die erste ägyptische Pyramide wurde während der Tanzshow „Im Reich des Pharao" in Lochham gebaut, denn die Faschingsgilde Olching brachte in wunderbaren Kostümen richtig orientalische Stimmung ins Haus.
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    Das Faschingsprinzenpaar vergab dann unter Riesenbeifall noch Lochhamer Verdienstorden an Gisela Fuchs, Florian Strobel, Helmut Stadler und Adi Frank. Die Tutus wurden auch wieder angelegt und die „Burgblüten" schwebten erneut auf das begeisterte Publikum herab.
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    Er hat wieder einmal geschmeckt, der Lochhamer Faschings-Cocktail und macht natürlich Lust auf mehr. Doch da müssen wir alle jetzt ein Jahr warten, bis es wieder heißt: Es ist angerichtet zur LLBB-Faschingsgaudi!
    hs